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Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum für Angehörige und Betroffene bei Suchtproblemen mit Alkohol
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| Kaufsucht :: Alkohol |
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Nachricht |
Schneckchen Gast
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Verfasst am: 28 Jun 2009 18:36 Titel: Internetsucht |
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Hallo
Internetsucht ist auch eine Sucht die man nicht unterschätzen sollte.
Ich versuche die nächsten Tage einige Infos zu dieser Sucht zu sammeln und hier zu posten.
Liebe Grüße
Nicole |
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panther Topuser


Anmeldungsdatum: 10.10.2007 Beiträge: 1784 Wohnort: ich wohne in mir. mein zu hause ist meine seele

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Verfasst am: 30 Jun 2009 5:56 Titel: |
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http://de.wikipedia.org/wiki/Internetsucht
Mit Internetabhängigkeit, auch Internet- oder Onlinesucht wird das Phänomen bezeichnet, im Übermaß, im Extremfall gesundheitsgefährdend, das Internet zu nutzen.
Erscheinungsformen
Internetabhängige vernachlässigen meist ihre normalen Lebensgewohnheiten um die Zeit im Internet zu verlängern. Im Extremfall kann die virtuelle Welt zu einem Ersatz für die sonst üblichen realen sozialen Kontakte werden. Des Weiteren wird häufig die Befriedigung vitaler Bedürfnisse (wie Nahrungsaufnahme und Schlaf) vernachlässigt.
Oftmals ist auch eine Toleranzbildung zu beobachten, die dazu führt, dass der Abhängige immer mehr Zeit im Netz verbringen muss, um sein Wohlbefinden zu erreichen. Es kommt zu einem Kontrollverlust, der Nutzer kann die Zeit im Internet nicht mehr kontrollieren und beschränken. Dazu kommen noch die suchttypischen „Abwehrmechanismen“, welche man bei allen Abhängigkeiten findet: Sie reichen von der Verleugnung über die Projektion (das eigene Problem wird anderen „übergestülpt“) bis hin zur Rationalisierung (Erstellen geflunkelter Rechtfertigungen für das eigene Tun). Hinterher haben viele Internetabhängige oft Schuldgefühle, können sich von ihrer Abhängigkeit aber nicht befreien.
Nach außen verheimlichen Internetabhängige ihre Sucht oder wollen sie nicht wahrhaben, beispielsweise verharmlosen sie ihr Verhalten. Ist der PC einmal defekt, kommt es zu Entzugserscheinungen, schlechter Laune, Nervosität, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Schweißausbrüchen. In einigen Fällen schlägt sich das auch in Faulheit nieder und mit der „Erkenntnis“, dass das Leben ohne Computer sinnlos ist.
Als besonders gefährdet gelten depressive und einzelgängerisch veranlagte Menschen. Wenn der Druck des Alltags sehr groß wird, dann kann die virtuelle Welt eine Fluchtmöglichkeit bieten. Schüler vernachlässigen ihre Hausaufgaben. Erwachsene ziehen sich immer mehr von der Außenwelt zurück. Viele Benutzer surfen nachts stundenlang herum und kommen übermüdet zur Arbeit bzw. zur Schule oder melden sich krank.
Als Triebfeder gelten die Verfolgung bestimmter Aufgaben, Realitätsflucht und Experimentieren mit der Identität, sowie die Kombination von Befriedigung des so genannten Spieltriebs und des Kommunikationsbedürfnisses. Die Simulation gesellschaftlichen Aufstieges kann ebenso eine Rolle spielen, wie auch das Gefühl von Omnipräsenz.
Depressive Menschen finden virtuelle Entlastung, narzisstische Persönlichkeiten befriedigen ihren Machtanspruch, Jugendliche haben eine neue Möglichkeit, ihre Grenzen auszuloten.
Bei Spielern von Mehrspieler-Rollenspielen für eine große Anzahl von Teilnehmern (sog. "MMORPGs") kann es oft dazu kommen, dass sie ihre virtuellen Erfolge auch in die Realität mitnehmen, um sich gegen andere Spieler/Freunde zu behaupten. Oft sind diese Spielerfolge der Ersatz für Erfolge im echten Leben und werden wichtiger, als die eigene Realität zu meistern.
hier ein internetsucht-testlink
http://www.palverlag.de/Internetsucht.php |
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Bernstein Topuser


Anmeldungsdatum: 25.06.2009 Beiträge: 1578

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Verfasst am: 09 Aug 2009 16:13 Titel: |
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geschrieben von einem befreiten internetsüchtigen
Chatterleben
Die Kirchenglocken weckten ihn
Der Mund war ausgedörrt, der Kater riesengroß
Man kann etwas ändern an diesem Zustand
Z.B. Aufstehen, Duschen, Zähneputzen
Dachte er
Während er sich umdrehte und weiterschlief
Die Mittagssonne weckte ihn
Das Bett war verdreckt, der Raum stank
Man kann etwas ändern an dieser Wohnung
Z.B. Aufräumen, Lüften, Saubermachen
Dachte er
Während er sich umdrehte und weiterschlief
Die Unruhe weckte ihn
Die Sonne verschwunden, der Tag war vertan
Ich muß etwas ändern an meinem Leben
Z.B. Verlieben, Freuen, Glücklichsein
Wußte er
Während er aufstand und sich in den Chat einloggte
Zwei Jahre später erschoß er sich ....
© Undertaker
Chathaft
Benebelt
Mit diesem
Euch abhängig machendem
Zugehörigkeitsgefühl
Hechelt ihr
Euch selbst eingeredeten Idealen hinterher
Euer freier Wille verloren
In den Weiten des widerstandslosen
Zustimmens und Konformität
Ihr seid Gefangene
Auf Entzug des Verstandes
Doch dies scheint euch nicht zu stören
Auf Knien kommt ihr gekrochen
Den Haftverlängerungsantrag
Flehend hochhaltend
Darum bittend
Noch länger Insasse
Sein zu dürfen ....
© Undertaker |
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Tara Topuser


Anmeldungsdatum: 11.04.2009 Beiträge: 3262

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Verfasst am: 10 Aug 2009 0:21 Titel: |
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| Die sind gut!!! Danke Petra! |
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Tara Topuser


Anmeldungsdatum: 11.04.2009 Beiträge: 3262

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