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Alkoholkrankheit,Alkoholismus,Alkoholabhängigkeit


 
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Christa
ADMIN Technik und Webmaster
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Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 6227

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BeitragVerfasst am: 02 Sep 2009 7:34    Titel: Alkoholkrankheit,Alkoholismus,Alkoholabhängigkeit Antworten mit Zitat

übermäßiger Alkoholkonsum über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr bei gleichzeitigem Kontrollverlust über das Trinkverhalten sowie körperlicher und psychischer Abhängigkeit. Die Alkoholkrankheit ist eine häufige Suchtkrankheit, von der rund 1-3 % der Bevölkerung betroffen sind.

Einteilung: Je nach Menge, Situation, Häufigkeit des Konsums und Grad der Alkoholabhängigkeit bzw. Gefährdung wird die Alkoholkrankheit oder ihre Vorstufen nach verschiedenen Typen (Jellinek-Typen) eingeteilt.

Der Alphatrinker (Konflikttrinker) trinkt in Belastungssituationen zur Entspannung. Es besteht eine zeitweise seelische Abhängigkeit.

Der Betatrinker (Gelegenheitstrinker) trinkt aus Gewohnheit und Anpassung in Gesellschaft anderer. Es besteht zwar keine Abhängigkeit und nur selten eine Organschädigung, dennoch existiert die Gefahr der Sucht und des Übergangs zum Delta-Trinker.

Der Gammatrinker (süchtiger Trinker) trinkt in Spannungssituationen zur Erleichterung. Kennzeichen sind: Konsum erheblicher Alkoholmengen, heimliches Trinken. Auftreten von Gedächtnislücken und Entwicklung einer körperlichen Toleranz. Schließlich kommt es zum Kontrollverlust mit Rauschzuständen sowie morgendlichem Trinken bei immer noch bestehender Fähigkeit zur zeitweisen Abstinenz. Die chronische Phase ist gekennzeichnet durch tagelange Trunkenheit und körperlichen Verfall.

Der Deltatrinker (Spiegeltrinker) trinkt regelmäßig, um den Blutalkoholspiegel konstant zu halten. Er entwickelt sich oft aus dem Betatrinker, Körperliche Abhängigkeit, Unfähigkeit zur Abstinenz und schwere Entzugssymptomatik sind charakteristisch.

Der Epsilontrinker (Quartalstrinker) trinkt episodisch - in Abständen von Wochen oder Monaten - exzessiv und unkontrolliert mit anschließender Abstinenz. Er gilt ebenfalls als alkoholkrank.

Ursache: Großen Einfluss auf das Trinkverhalten hat das soziale Umfeld wie Kollegen- oder Freundeskreis. Alkoholtradition im Elternhaus, Strategien der Konfliktbewältigung. Eine erbliche Veranlagung gilt als wahrscheinlich. Akute oder länger andauernde Krisensituationen spielen als Krankheitsauslöser eine wichtige Rolle.

Befund: Alkoholkranke sind trotz zunehmender Abhängigkeit zunächst meist unauffällig. In fortgeschrittenem Stadium wechseln sie zu hochprozentigem Alkohol und trinken bereits in der ersten Tageshälfte. Typische Verhaltensveränderungen sind heimliches Trinken, Schuldgefühle, Aggressivität und nachlassendes Verantwortungsgefühl was Probleme sowohl im privaten Bereich als auch am Arbeitsplatz zur Folge hat. Alkoholkrankheit verursacht schwere körperliche Schäden, insbesondere Fettleber, Fettleberhepatitis oder Leberzirrhose mit der Folge lebensbedrohlicher Speiseröhrenblutungen (Ösopagusvarizen) Blutarmut, Blutgerinnungsstörungen, bei fortgeschrittener Schädigung auch Übergang ins Leberkoma (Leberschäden, alkoholtoxische).
Die Beeinträchtigung des Nervensystems äußert sich u.a. in Gangunsicherheit, Zittern der Hände, Krampfanfällen sowie nachlassender Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit mit schweren Bewusstseinstörungen (Alkoholentzugsdelir, Korsakow Syndrom, Wernicke-Enzephalopathie). Auch eine bestimmte Form der Herzschwäche, die dilatative Kardiomyopathie, kann Folge der Alkoholkrankheit sein. Alkohol zerstört das Gewebe der Bauchspeicheldrüse, was eine Entzündung oder Funktionseinschränkung, bei hochgradiger Schädigung auch einen Diabetes mellitus und Neigung zu Unterzuckerung verursachen kann. Das Immunsystem des Alkoholikers ist geschwächt, die Anfälligkeit für Infektionskrankheiten dadurch erhöht. Schwangere Frauen, die alkoholkrank sind, schädigen auch das ungeborene Kind (Alkoholembryopathie).

Behandlung: Auf die akute Entgiftungsphase, die medikamentös unterstützt wird, folgt eine mehrmonatige Entziehungs- und Entwöhnungstherapie, in der die seelische und soziale Betreuung unter Einbeziehung der Angehörigen eine wichtige Rolle spielt. Selbsthilfegruppen, z.B. die Anonymen Alkoholiker oder das Blaue Kreuz, leisten wertvolle Hilfe zur Bewältigung des Alltags, auch über die eigendliche Therapie hinaus. Autogenes Training oder psychotherapeutische Behandlung kann sinnvoll sein. Es gilt das Alles-oder-nichts Gesetz, d.h. der ehemals Alkoholkranke muss streng abstinent sein, um nicht rückfällig zu werden.

dieser Artikel darf weder kopiert noch vervielfältigt oder auf anderen Webseiten veröffentlicht werden!!!
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VerstehNix
Eroberer
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Anmeldungsdatum: 02.07.2009
Beiträge: 10

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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2009 1:31    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
dieser Artikel darf weder kopiert noch vervielfältigt oder auf anderen Webseiten veröffentlicht werden!!!


Na, da darf man wohl gespannt sein, wer dann wen verklagt?!? Mr. Green


http://www.apotheken-umschau.de/extern/xipolis/article?werkId=bgesundheit&artikelId=10031400

Rolling Eyes
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Christa
ADMIN Technik und Webmaster
ADMIN Technik und Webmaster


Anmeldungsdatum: 29.04.2006
Beiträge: 6227

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BeitragVerfasst am: 04 Sep 2009 6:19    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen VerstehNix,

Dieser Artikel ist bereits Älter als Dein Link und der alte Artikel von Chris wurde von mir kopiert und neu eingestellt aus diversen Gründen.

Auch aus diesem Forum obwohl meine Freundin Artikel selbst geschrieben hat wurde kopiert und für andere Zwecke diese übernommen.

Nicht alles im negativen Sinne sehen, zufällig habe ich in einem Ordner die handschriftlichen Notizen.

Schön wäre es wenn Du Dich im Forum beteiligen würdest und nicht nur Fehlerquellen aufspüren möchtest oder weshalb bist Du hier?

Liebe Grüße
Christa
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panther
Topuser
Topuser


Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 1784
Wohnort: ich wohne in mir. mein zu hause ist meine seele

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BeitragVerfasst am: 07 Sep 2009 5:38    Titel: Antworten mit Zitat

ich bin ja eine die sehr gerne hinterfragt

für mich stellt der artikel gut die alkoholabhängigkeit da
umfasst die unterschiedlichsten stufen und veranschaulicht für mich gut den weg in die anghängigkeit

allerdings ist titelthreadthema auch alkoholismus

alkoholismus ist für mich was anderes

das was in dem artikel beschrieben ist ist ein teil des alkoholismuses für mich

alkoholismus umfasst für mich das ganze
ob den betroffnen dabei gesehen
die angehörigen dabei miteinbezogen
oder auch die kinder

man sagt nicht umsonst, alkoholismus ist eine familienkrankheit
alkoholismus ist für mich der oberbegriff für all das was die alkoholsucht mitbringt
für den betroffnen sowohl körperlich, als auch psychisch,
aber auch für das umfeld des betroffenen
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carrie
Topuser
Topuser


Anmeldungsdatum: 28.07.2009
Beiträge: 139

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BeitragVerfasst am: 07 Sep 2009 8:05    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe eine wenig probleme mit folgendem statement:

Zitat:
Befund: Alkoholkranke sind trotz zunehmender Abhängigkeit zunächst meist unauffällig. In fortgeschrittenem Stadium wechseln sie zu hochprozentigem Alkohol und trinken bereits in der ersten Tageshälfte.


mein ex trinkt seit ich ihn kenne (1985). zuerst 'nur' jeden 2. tag vllt. 1 flasche wein, ein paar bier, selten hochprozentiges (feier etc.). er hat mir erzählt, dass er und seine kumpels schon mit 15 in den freistunden im park wodka getrunken haben und hasch geraucht haben. als ich ihn kennenlernte, war er 29. jetzt ist er 53 und ich wuerde ihn als alkoholiker bezeichnen. doch trinkt er weder morgens, mittags, nachmittags, sondern erst ab ca. 19 uhr, noch trinkt er hochprozentiges. trinkt nach wie vor sein bier, dann wein, wenn auch mehr als 1 flasche.
er hat alle anderen anzeichen einer alkoholbedingten persönlichkeitsveränderung und passt somit 'in das schema eines alkis'.

trotzdem finde ich den satz oben zu verallgemeinert. nicht jeder alki steigt irgendwann von seinem bevorzugten getränk auf 40%es um und nicht jeder trinkt schon vormittags.

lg, carrie
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panther
Topuser
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 1784
Wohnort: ich wohne in mir. mein zu hause ist meine seele

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BeitragVerfasst am: 08 Sep 2009 3:59    Titel: Antworten mit Zitat

seh ich genauso carrie
ich brauchte auch kein hochprozentiges um alkoholkrank zu werden

der satz müsste für mich heisen:

Zitat:
In fortgeschrittenem Stadium wechseln sie meistens zu hochprozentigem Alkohol und trinken bereits in der ersten Tageshälfte.
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