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Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum für Angehörige und Betroffene bei Suchtproblemen mit Alkohol
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Sucht -per Definition eine Krankheit
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| Das Ende einer Sucht?????????? :: So lebte ich meine Co-Abhängigkeit während meiner Beziehung |
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Nachricht |
Johanna Topuser


Anmeldungsdatum: 15.01.2009 Beiträge: 1264 Wohnort: zwischen Bergen und Seen

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Verfasst am: 18 Okt 2009 11:57 Titel: Sucht -per Definition eine Krankheit |
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Ein Urteil und seine Folgen
Bis zum Urteil des Bundessozialgerichts(BSG) von 1968 (BSGE 28, 114), in dem Alkohol- und Drogenabhängigkeit in der Kranken- und Rentenversicherung als Krankheit definiert wurde, galt in der Bundesrepublik Deutschland jemand, der häufig oder regelmäßig Alkholmissbrauch betrieb, als weitgehend selbstverantwortlich für sein Elend.
Seit der „Empfehlungsvereinbarung zwischen den Krankenversicherungs-und Rententrägern über deren Zusammenarbeit bei der Rehabilitation Abhängigkeitskranker von 1978 „ wird Suchtverhalten als Abhängigkeit, als Unfähigkeit zur Abstinenz, der Süchtige als unfähig zur Selbstkontrolle (Kontrollverlusthypothese) definiert.
Im gesellschaftlichen Bewertungsprozess sollten Menschen mit Suchtverhaltensweisen demnach weniger diskriminiert werden.
Doch andererseits wurde nun aus einem Verhalten eine Eigenschaft gemacht.
Der „Kontrollverlust“ und das „Nicht-mehr-aufhören-können“ wurden nun zu etwas, was den Betroffenen eigen ist, was sie haben, besitzen oder das, einem Virus vergleichbar, in ihnen steckt und Macht (Kontrolle) über sie ausübt ( Vgl hierzu Simon und Weber 1988).
Durch den Wandel der Grundannahmen von böse ( = aktiv und selbstverantwortlich) zu krank ( = passiv, erleidend, nicht selbstverantwortlich) lässt auch heute noch, bei Familienangehörigen wie bei SuchttherapeutInnen ein merkwürdig widersprüchliches Verhalten den Klienten und Angehörigen gegenüber beobachten. Die Forderung, das Trinken zu beenden, der offenbar die Annahme zugrunde liegt, der Betroffene sei als selbstverantwortliche Person dazu in der Lage, wird häufig abgelöst von Kontrollversuchen und Versorgungsverhalten.
Diese implizieren, der Betroffene sei krank und nicht in der Lage, sein Handeln selbst zu bestimmen. Diesen Rettungsversuchen folgen wiederum Aufforderungen, das Trinken einzustellen und so weiter (Berne, 1970).
Wer hat die Kontrolle verloren ?
In der Annahme, das Kranksein des Suchtklienten äussere sich in seiner „Unfähigkeit zur Abstinenz“, steckt implizit die Aufforderung, abstinent und so wieder gesund zu werden. Folgerichtig ist das allgemein akzeptierte Therapieziel Nummer 1 in suchttherapeutischen Institutionen die lebenslange Abstinenz. Da der Patient per Definition den „Verlust der Selbstkontrolle“ erlitten hat, kann nicht erwartet werden, dass er dieses Ziel aus eigener Kraft erreicht.
Aufgabe der HelferInnen (die sich im Besitz der Kontrolle wähnen) ist unter anderem, auf die Einhaltung des ersten Gebotes (Abstinenz) zu achten, indem sie - in bester Absicht und vorübergehend- die Kontrolle und Führung des Klienten übernehmen.
Dabei arbeiten sie jedoch gleichzeitig darauf hin, dass der Klient zu einem selbstverantwortlichen, sich selbst kontrollierenden, selbständig denkenden und handelnden Menschen wird.
Den aufmerksamen LeserInnen wird nicht entgangen sein, dass in dem bisher Geschilderten bereits die Grundlagen für ein hochkomplexes Kontrollspiel angelegt sind. In der Tat bestätigt die Sprache der Rehabilitation von Suchtpatienten diese Annahme. Ausdrücke wie „Therapeutische Kette“, „Therapienetz“, „Flächendeckende Versorgung“, „Festigungsbehandlung“, „Lebenslängliche Teilnahme an Selbsthilfegruppen“ und so weiter legen nahe, dass eine dauerhafte Kontrolle von aussen als notwendig erachtet wird.
Krankheitskonzept
Die Fähigkeit zur Abstinenz können Alkoholiker nur beweisen, indem sie nicht trinken, die Fähigkeit zur Selbstkontrolle, wenn sie wie andere Menschen das Trinken „kontrollieren“ können. Versuchen sie jedoch abstinent zu leben, zeigen sie damit, dass sie keine Selbstkontrolle haben. Versuchen sie durch mäßiges Trinken Selbstkontrolle auszuüben, zeigen sie ihre Unfähigkeit zur Abstinenz. Ganz gleich, wie sie sich verhalten, sie bleiben per Definition immer krank.
„Kontrolliertes“ Trinken im Anschluss an eine Entwöhnungsbehandlung verstösst gegen die Abstinenzregel und wird als „Rückfall“ definiert. In der Regel wird den „Gescheiterten“ dann
von ihrem Helferumfeld mit Nachdruck geraten, sich erneut in Behandlung zu begeben. Tun sie dies nicht aus eigenem Antrieb, was dann oft als mangelnde Krankheitseinsicht gedeutet wird, muss man sie gegebenenfalls zu ihrem eigenen Besten motivieren oder zwingen.
Möglichkeiten hierzu sind die Entlassung aus dem Arbeitsverhältnis, die Streichung von Arbeitslosengeld/ Arbeitslosenhilfe, Krankengeld oder Sozialhilfe beziehungsweise die Weigerung der entsprechenden Stellen, Arbeitsplätze zu vermitteln.
Um solche Rückfälle zu verhindern und sie vor den oben beschriebenen Auswirkungen zu schützen, werden Alkoholiker vor Antritt der Behandlung verpflichtet, sich nach der Behandlung einer Selbsthilfegruppe Suchtkranker anzuschliessen, die die Aufgabe übernimmt, sie zu schützen.
Die Zuschreibung, süchtiges Verhalten sei eine Krankheit, hat nun bestimmte Regeln zur Folge, wie man mit diesem Verhalten umzugehen hat. Der „Kranke“ sollte eher geschont werden, und Konflikte dürfen nicht mit ihm ausgetragen werden.
Familien und Organisationen, die süchtiges Verhalten als Krankheit erklären, finden sich schnell in einem Dilemma.
Klare Entscheidungen im Sinne von Abgrenzungen vom Symptomträger stehen in starkem Konflikt mit der moralischen Aufforderung nach Fürsorge, Unterstützung und Verständnis für den „Kranken“.
[…]Ähnlichen Denk- und Verhaltensmustern begegnen wir im Suchthilfesystem im Kontext der Nachsorgebehandlung, zu der die Klienten sich bereits vor der Therapie schriftlich verpflichten müssen.
Dies ist in sich paradox. Ist die Therapie erfolgreich abgeschlossen, wäre der Klient konsequenterweise mit besten Glückwünschen ins Leben zu entlassen.
Da die pathologieorientierte Sichtweise süchtigen Verhaltens von einer lebenslänglichen Gefährdung ausgeht, werden die Klienten genötigt, sich einer (ambulanten und/oder stationären) Nachsorgebehandlung zu unterziehen. Anschliessend wird ihnen die lebenslängliche Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe verordnet.
[...]
In jedem Fall kommunizieren solche Empfehlungen implizit die dem Süchtigen bekannten Ideen wie: „ Du kannst nicht allein...“, „Du brauchst uns auch weiterhin...“. Auch hier werden abhängigkeitsfördernde Ideen und Muster zementiert. Durchläuft ein Klient alle Stationen widerspruchslos, beweist er letztlich nur seine Abhängigkeit beziehungsweise das Fehlen
von Autonomie. Weigert er sich, gilt er als krankheitsuneinsichtig und therapiebedürftig.
(aus: Isomorphe Strukturen im Kontext der Suchthilfe
von Franz Erbach und Kordula Richelshagen)
___________________________________
Ich finde die Sichtweise der Autoren sehr spannend und stelle sie daher auch hier mal zur Diskussion.
Sie beleuchtet auf ungewohnte Art den Umgang mit Alkoholikern aus der Sicht der Therapeuten und stellt den konventionellen Krankheitsbegriff in Frage.
Auch der Aspekt der "lebenslänglichen Abhängigkeit" beschäftigt mich.
Kürzlich las ich:
"Früher war ich abhängig von Alkohol, heute bin ich es von meiner Trockenheit"
Vielleicht ist das damit gemeint: immer auf Hilfe angewiesen zu sein...?
Sind wir das???
Können wir nicht Autonomie und Unabhängigkeit erlangen in Bezug auf unser Problem im Umgang mit Alkohol?
Was meint ihr?
Liebe Grüße
Johanna |
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Johanna Topuser


Anmeldungsdatum: 15.01.2009 Beiträge: 1264 Wohnort: zwischen Bergen und Seen

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Verfasst am: 18 Okt 2009 13:10 Titel: |
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Auch dies habe ich zu dem Thema gefunden:
Johannes Herwig-Lempp
Drogenabhängigkeit als Erklärungsprinzip.
Vorschlag zur Veränderung der Perspektiven
Ein Leserbrief
erschienen in: drogen-report 1/87, S. 12-15
Wie jeder weiß, liegt vor uns nicht nur ein "Therapiedschungel", sondern wir befinden uns mittlerweile in einem kaum mehr zu überschauenden Gewirr von Theorien zur Drogenabhängigkeit. Jeder hält sich dabei an die Theorie, die ihm selbst am plausibelsten erscheint und von der er glaubt, dass sie richtig ist. Die Folge ist eine Fülle von unauflösbaren Widersprüchen zwischen den verschiedenen Ansätzen und den jeweils daraus entstandenden Erfahrungen, Beobachtungen und empirischen Befunden.
Gemeinsam ist allen Ansätzen lediglich nur noch der positivistische Glaube daran, dass es richtige und wahre Theorien über Drogenabhängigkeit gibt, d.h. dass Drogenabhängigkeit objektiv existiert und sie sich auch objektiv erkennen und nachweisen lässt. Je nach Standort ist man davon überzeugt, dass der jeweils eigene Ansatz der Wahrheit am nächsten kommt. Die objektive Erkenntnis ist nach allgemeiner Vorstellung die notwendige Voraussetzung für wirksame Therapie und Prävention, weshalb man sie auch nach wie vor zu erlangen sucht.
Was aber, wenn sich die Realität von Drogenabhängigkeit, wie wir sie beobachten und erfahren können, erst auf der Grundlage jeweils bestimmter Theorien und Definitionen konstituiert? Denn ist es nicht so, dass Drogenabhängigkeit immer erst dann real beobachtbar und erfahrbar wird, wenn eine konkrete Vorstellung darüber besteht, was mit "Drogenabhängigkeit" gemeint ist, wenn also das Wissen vorliegt, dass ein bestimmter Stoff eine "Droge" ist und dass man von diesem Stoff "abhängig" werden kann?
Die überraschendsten Entdeckungen auf dem Gebiet der Suchtforschung wurden in den letzten Jahren dort gemacht, wo man die sog. "Selbstheiler" und ehemaligen "unauffälligen Drogenabhängigen" entdeckt hat, die oft über längere Zeiträume hinweg große Mengen an Drogen konsumierten, ohne dabei aufzufallen oder sich selbst als "abhängig" aufzufassen, dann aber irgendwie und ohne äußere Hilfe den Drogenkonsum wieder heruntergeschraubt oder ganz aufgegeben haben.
Neue Süchte ...
Ein weiteres Beispiel, das die entgegengesetzte Richtung verdeutlicht, ist die Entstehung und rasche Verbreitung der sog. "neuen Süchte": innerhalb kurzer Zeit haben hunderttausende von Menschen in der Bundesrepublik "entdeckt", dass sie "esssüchtig", "spielsüchtig" oder "arbeitssüchtig" sind.
Dem vorausgegangen sind allerdings immer Veröffentlichungen in den Medien, die zunächst einmal erklärten, welches Verhalten als "abhängig" im Sinne einer Drogenabhängigkeit zu klassifizieren ist. Meine Vermutung ist, dass "Drogenabhängigkeit" ein Erklärungsprinzip ist, das auf bestimmte Verhaltensweisen angewendet wird. Welche Verhaltensweisen das sind und auf welche Stoffe sie bezogen werden können, ist eine Definitionsfrage.
Was man glaubt und was wahr ist
Je weiter man die Definition von "Drogenabhängigkeit" fasst, je überzeugter man von der "Wahrheit" dieser Definition ist, umso umfangreicher wird auch die Realität der Drogenabhängigkeit. Entscheidend ist dabei nicht, ob ein bestimmtes Verhalten wirklich" Ausdruck von Drogenabhängigkeit ist, sondern allein, ob man glaubt, daß es sich um Drogenabhängigkeit handelt. Der Glaube an die Wahrheit der Definition legt sowohl fest, wer als Drogenabhängiger zu bezeichnen und zu behandeln ist, als auch, wer sich selbst als Drogenabhängiger zu begreifen und erfahren hat, und damit, wer sein eigenes Verhalten erlebt und erleidet als abhängig und zwanghaft, als vom eigenen Willen nicht mehr kontrollierbar und als auf fremde Hilfe angewiesen.
Ein Erklärungsprinzip erklärt nichts
Im Alltag verwenden wir normalerweise ganz selbstverständlich das Erklärungsmodell eines autonomen, selbstbestimmten und - innerhalb der von außen vorgegebenen biologischen, sozialen und kulturbedingten Grenzen - dem eigenen freien Willen gemäß handelnden Subjekts. Mit Hilfe der jeweiligen Definition von "Drogenabhängigkeit" lösen wir dieses Erklärungsmodell ab durch das des Abhängigen.
Gerade historische und interkulturelle Untersuchungen und Vergleiche zeigen, wie die Realität von Drogenabhängigkeit bzw. des Fehlens von Drogenabhängigkeit unabhängig davon besteht, was Drogenabhängigkeit "wirklich" ist, sondern davon bestimmt wird, was jeweils geglaubt wird, was Abhängigkeit ist und von welchen Drogen man abhängig werden kann. Diese Auffassung von Drogenabhängigkeit als einem Erklärungsprinzip ist eine der uns vertrauten positivistischen Vorstellungen entgegengesetzte Position. "Ein Erklärungsprinzip erklärt "nach Bateson" in Wirklichkeit nichts. Es ist eine konventionelle Übereinkunft zwischen Wissenschaftlern, die dazu dient, an einem bestimmten Punkt mit dem Erklären der Dinge aufzuhören".
Im Falle von "Drogenabhängigkeit" verfügen wir mittlerweile über eine Vielzahl verschiedener konventioneller Übereinkünfte der verschiedenen Theorieschulen, die sich jeweils auf "Drogenabhängigkeit", auf verschiedene Wirklichkeiten von Drogenabhängigkeit beziehen.
Die zugrundeliegende erkenntnistheoretische Auffassung ist der dem Positivismus konträr gegenüberstehende Konstruktivismus: das, was wir als "die Wirklichkeit" erleben, ist ein Ergebnis unserer Konstruktion. Auch hier gilt dabei wieder für die Erkenntnistheorie, was zuvor schon für die Theorien zur Drogenabhängigkeit festgestellt wurde: unwesentlich ist, welche Theorie "wahr" ist und "objektiv recht" hat, wichtig allein ist, welche Position man dem eigenen Denken und Handeln zugrunde legt.
Alles lässt sich als krank erklären
Unbewusst und ganz selbstverständlich wird bei dem Versuch, das Drogenproblem in den Griff zu bekommen, ein positivistischer Standpunkt eingenommen. Drogenabhängigkeit, so nimmt man an, existiert wirklich und lässt sich auch nachweisen. Gleichzeitig erweitert man die Definition ständig und wendet das Abhängigkeitsparadigma auf immer neue Verhaltensweisen an.
Über kurz oder lang lässt sich so jedes Verhalten als krank und damit behandelbar umdefinieren. Ist erstmal jemand von der Richtigkeit der selbst gesetzten (erfundenen) Definition einer neuen Variante Sucht überzeugt, kommt es nur noch darauf an, auch andere dazu zu bringen, eine andere Erklärung als bisher für das Verhalten des Einzelnen zu verwenden und ihn nicht mehr als autonom, sondern als abhängig zu diagnostizieren.
Die Helferrolle muss sich ändern
Sobald man diesen Standpunkt aber reflektiert und zu berücksichtigen bereit ist, welch entscheidende Rolle der Konvention über die Verwendung einer bestimmten Definition zukommt bei der Entstehung bzw. "Entdeckung" und Aufrechterhaltung der Realität von Abhängigkeit, eröffnen sich neue, bisher undenkbare Wege und Möglichkeiten.
So ändert sich notwendigerweise die Rolle der Helfer, sobald man davon ausgeht, dass nicht die "wirkliche" Existenz von Drogenabhängigkeit, sondern der Glaube, abhängig zu sein, das Problem bestimmen.
Statt Abhängige zu heilen, kommt es nun darauf an, ihnen zu verstehen zu geben und zu zeigen, dass man ihr Konsumverhalten gleichermaßen entweder als "abhängig", außer Selbstkontrolle und auf äußere Hilfe und Behandlung angewiesen erklären und interpretieren kann oder aber als durchaus eigenständig und eigenverantwortlich je nach Auffassung und Definition von "Drogenabhängigkeit". Zwei alternative Erklärungsmuster stehen sich gegenüber und zur Verfügung - wobei keines von beiden "wahr" oder "falsch" ist, beide sind denkbar und in sich richtig. Allerdings macht es für das Leben der Konsumenten erhebliche Unterschiede, ob sie sich selbst auf die eine oder andere Art selbst (definieren und) erleben.
Es gilt das "Leiden" zu vermeiden
Es ist also möglich, das Verhalten des Drogenkonsumenten als von ihm selbst so gewählt und seinem eigenen Willen gemäß aufzufassen und zu interpretieren. Die Aufgabe der Helfer besteht damit darin, den Konsumenten diese Interpretation zu vermitteln. Eine Problemumdeutung hat stattgefunden, indem nicht mehr das Verhalten des Einzelnen verändert werden muss, sondern die Erklärung und das Bild von ihm, das wir und er selbst diesem Verhalten zuordnen. Das Leiden an der "Drogenabhängigkeit" gilt es zu vermeiden, dem Konsumenten soll wieder die Kompetenz der Autonomie und Selbstbestimmung zugesprochen werden, damit auch er sich als autonom und kontrolliert erleben kann. Dann auch wird er sich in der Lage sehen, eingefahrene Verhaltensmuster aus eigener Kraft zu verändern - sofern er es will.
Aber auch die Fortsetzung des Drogenkonsums wäre dann nicht Zeichen einer "Abhängigkeit", sondern Ausdruck des eigenen bewussten - wenngleich für uns Außenstehende nicht mehr nachvollziehbaren - Wollens.
Die schwerste Hürde, diesen Ansatz zu akzeptieren, stellt für uns alle, Helfer wie Konsumenten, sicherlich die Schlussfolgerung dar, dass auch extrem außergewöhnliches, von der Norm abweichendes Verhalten im Umgang mit Drogen, ganz gewöhnlich erklärt werden kann - nämlich so, wie wir unser eigenes alltägliches Handeln auch als selbstbestimmt erleben. "Drogenabhängigkeit" ist die Erklärung für ein Verhalten, das von den gültigen Normen abweicht. Es bedarf deshalb einer besonderen Erklärung, weil es nicht mehr nachvollziehbar ist. Doch ist eine Norm keine naturgegebene Variable, sondern wandelt sich im Laufe der Zeit und ist kulturell verschieden. Ab welchem Punkt pathologisiert wird, d.h. wann das Erklärungsmuster der Selbstbestimmtheit durch das der Abhängigkeit ausgewechselt wird, ist auch aus dieser Perspektive nicht vom Einzelnen vorgegeben, sondern davon, was wann normal oder abweichend ist.
Die Hauptarbeit liegt zunächst einmal bei uns: eine neue Sichtweise, ein anderes Paradigma einzuüben. Die bisher so selbstverständliche Prämisse, das Verhalten des Konsumenten sei "sinnlos" und "selbstschädigend" (daher ja auch die Legitimation, notfalls auch mit Zwangsmaßnahmen "zu seinem eigenen Besten" gegen ihn vorzugehen oder bewusst den "Leidensdruck" zu erhöhen) wird vertauscht mit der Annahme, dass sein Verhalten von ihm selbst gesehen durchaus sinnvoll und im eigenen Interesse ist. Ausgangspunkt aller Hilfe ist, dass der Drogenkonsument seine eigenen Interessen wahrzunehmen weiß, und unter den ihm offenen Handlungsalternativen die jeweils für ihn beste auswählt - auch wenn er sich darüber nicht im Klaren ist und an einer Sucht zu leiden glaubt.
Toleranz und Akzeptanz gefordert
Diese Haltung verlangt Toleranz und Akzeptanz gegenüber einem Verhalten, das uns bisher selbstzerstörerisch erscheint, weil wir für uns selbst keinerlei positiven Sinn darin sehen können. Doch können wir durchaus auch Lebensweisen tolerieren, die ein hohes Risiko der Lebensverkürzung beinhalten, für gewöhnlich verfallen wir keineswegs in Radikallösungen - wie im Falle der Drogenabstinenz, der bisher einzig vorstellbaren Lösung für das Drogenproblem. Tagtäglich geht jeder von uns wie auch unsere Gesellschaft insgesamt unzählige Kompromisse ein, die erhebliche Risiken der Selbstzerstörung und Lebensverkürzung beinhalten: wir essen belastete und vergiftete Lebensmittel, gefährden uns und andere im Straßenverkehr, zerstören Natur, Leben mit Atomkraftwerken, stationieren Waffen und gehen bewusst die Gefahr eines Krieges ein - zugunsten von einer Reihe von Vorteilen nehmen wir auch entsprechende Nachteile mehr oder weniger bereitwillig in Kauf. Insofern bräuchte das Umdenken in Richtung auf ein anderes Verständnis von Drogenkonsumenten nicht schwerzufallen.
Dennoch erscheint ein solches Umdenken zunächst unvorstellbar schwer: Wir müssten unsere inzwischen schon so selbstverständliche und gewohnte Vorstellung, zu wissen, was für den anderen gut und richtig ist, aufgeben. Der Gewinn für die sog. "Abhängigen" (und damit für uns alle) läge darin, dass sie sich wieder als aktiv handelnde, ihr Verhalten selbst verantwortende Subjekte erleben könnten. Sie wären nicht mehr angewiesen auf das Erklärungsmodell der Abhängigkeit, sondern könnten neue Handlungsmöglichkeiten für sich entdecken, ohne bereits unter dem Zwang zu stehen, sich tatsächlich anders zu verhalten.
Dieser Ansatz stellt ein anderes Paradigma dar als das derzeit herrschende. Doch Paradigmen sind nicht wahr oder falsch, sie sind Erklärungsmodelle. Ob sich ein neues Paradigma durchsetzt und Anwendung findet, hängt allein davon ab, ob und für wen es nützlich ist. Der hier vorgestellte Ansatz könnte dazu führen, dass statt der Erfindung ("Entdeckung") immer neuer Varianten von (Drogen-) Abhängigkeit allmählich eine Entpathologisierung stattfinden könnte.
Leicht ist ein Perspektivenwechsel in keinem Fall. Allerdings bin ich der Meinung, dass die hier dargestellte Sichtweise sowohl für die Drogenkonsumenten selbst als auch für die gesamte Gesellschaft von Nutzen sein kann. |
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spiegel Gast
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Verfasst am: 24 Okt 2009 10:25 Titel: |
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Hallo Johanna,
harter Tobak, so früh am Morgen.
Du hast wahrscheinlich bei mir schon ein paar mal gelesen, dass ich mit dem Krankheitsbegriff so meine Probleme habe, und deine Zitate (wenn ich sie nicht völlig falsch verstanden habe) scheinen mich da zu unterstützen.
Ich will jetzt nicht auf alles eingehen, nur auf ein paar Punkte.
Zunächst halte ich es für fraglich, ob Definitionen (außerhalb des wissenschaftlichen Elfenbeinturms) irgendjemandem helfen. Definitionen, die nicht den strengen Maßstäben einer exakten Wissenschaft genügen (und sorry, liebe Psycho- und Soziologen, bei aller Annäherung an eine wissenschaftlichen Form, die Klarheit und Schönheit eines mathematischen Beweises werdet ihr nie erreichen) helfen in erster Linie nur den Psycho- und Soziologen. Ein aktuelles Beispiel (hat nichts mit Alk zu tun):
Im Gegensatz zur Vogelgrippe ist die Schweinegrippe ausschließlich und allein deswegen eine Pandemie (mit den jetzt sichtbaren unsinnigen medizinischen, soziologischen aber auch pekuniären Auswirkungen), weil die Definition der WHO für den Begriff "Pandemie" zwischen dem Zeitpunkte des Auftretens dieser beiden Grippeformen geändert wurde.
Hammer! Riesenauswirkungen, nur wegen einer Wortdefinition!
Zurück zum Stoff:
Wir, die wir hier im Forum schreiben, haben keine Definition von Alkoholismus im Kopf, aber im Unterschied zu den tintespritzenden Möchtegernprofis wissen wir eins ganz genau:
Alk tut uns nicht gut.
Nun, von hier aus kann man rückwärtrs zu vielen Definitionen kommen. Eine Krankheit tut nicht gut, also sind wir vielleicht krank ? Ein Gift tut nicht gut, also sind wir vielleicht vergiftet ? Ein Fenstersturz tut nicht gut, also sind wir vielleicht verletzt ?
Usw..
Seien wir ehrlich: Wir wissen es nicht wirklich. Aber, wenn wir nun wüßten, ob wir krank oder vergiftet sind, würde uns das was nützen ?
Schau dich im Forum um, die Gründe (oder auch, wie bei mir Nicht-Gründe) fürs Saufen sind ausgesprochen unterschiedlich und individuell. Mit den Gründen ist das auch so eine Sache, wer behauptet, liebe Eltern gehabt zu haben, in der Schlule nicht gemobbt worden zu sein und eine glückliche Ehe führt, dem wird das nicht geglaubt, weil es muss ja immer und in jedem Fall einen Grund für die Krankheit Alkoholismus geben.
Halt ich alles für Humbug und (wichtiger) für belanglos.
Wichtig ist, das Zeug, das hinsichtlich seines Potentials einer zerstörenden Wirkung auf Geist und Körper wohl unbestritten als sehr stark einzustufen ist, ist legal, billig und hochangesehen.
Das wurde von uns früher auch nicht erkannt, heute wissen wir echten Profis das. Und bemühen uns mit mehr oder minder großem Erfolg, die Finger wegzulassen.
Das ist der Sinn dieses Forums, und dieses Sinn füllt es auch aus.
Ob mir das einer erklären kann - wumpe.
Also, Johanna, wichtig ist einzig und allein
Trocken bleiben
spiegel |
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Johanna Topuser


Anmeldungsdatum: 15.01.2009 Beiträge: 1264 Wohnort: zwischen Bergen und Seen

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Verfasst am: 24 Okt 2009 10:52 Titel: |
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Hallo spiegel,
du hast eine so herzerfrischende Art, die Dinge aus einem (nüchternen) unkomplizierten Blick zu sehen, das gefällt mir.
Ich neige dazu, alles mögliche zu hinterfragen, ich will (eigene, nicht nachgeplapperte) Antworten auf Ungereimtheiten in meinem Kopf. Ob diese analytische Methode zum Trocken-bleiben taugt, sei dahin gestellt...mir taugt sie nun seit fast 10 Monaten.
Du hast schon Recht: eigentlich ist es wumpe.
Und uneigentlich beschäftigt es mich. Tja ist so.
Ich kopier mal flugs hierher, was ich in meinem "Stammforum" dazu später noch schrieb:
| Johanna hat folgendes geschrieben: | Vielmehr hadere ich mit dem Begriff, besser gesagt der Definition der Alkoholkrankheit.
Das Wort Krankheit (vom mittelhochdeutschen krancheit, krankeit, synonym zu Schwäche, Leiden, Not[1]) bezeichnet die Störung der normalen Funktion des ganzen Organismus oder eines Organs[2], sowie der Psyche.
sagt Wiki, und damit kann ich leben.
Das Organ ist mein Gehirn, und dann noch der psychische Knacks.
Doch so einige Sichtweisen, oder auch unbedachte (?) Formulierungen gehen mir gegen den Strich...wie etwa der o.g. Kontrollverlust als generelles Merkmal.
Oder auch die -ich möchte fast sagen: "Entmündigung" des Alkoholikers.
Daher haben mich auch die beiden Texte so angesprochen, weil vieles von dem in Worte gefasst wird, an dem ich schon eine Weile herumgrübel... |
Nenn es Definitionen, die so nutzlos sein mögen lauwarmer Kaffee, nenn es Gift, nenn es Droge: ebenfalls wumpe.
(wumpe, wo haste das Wort nur her? Kannte ich nicht, find`s aber hübsch!)
Was mir aber wichtig ist, für mich Klarheit zu bekommen.
Eine klare Einstellung /Meinung zu den vielen Ungereimtheiten in dem großen rätselhaften Thema Alkoholismus.
Und dazu geben mir Gedanken (und von mir aus auch Definitionen) anderer oft die nötigen Gedankenanstöße.
(Übrigens mit ein Grund, warum ich in den beiden Foren unterwegs bin.)
Liebe Grüße
Johanna |
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spiegel Gast
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Verfasst am: 24 Okt 2009 12:00 Titel: |
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Hallo Johanna,
kannst du mal einen Link zu dem anderen Forum rüberschieben ?
Interessiert mich
Liebe Grüße
spiegel |
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Johanna Topuser


Anmeldungsdatum: 15.01.2009 Beiträge: 1264 Wohnort: zwischen Bergen und Seen

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spiegel Gast
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Verfasst am: 24 Okt 2009 13:36 Titel: |
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Danke Johanna,
sind ja (teilweise) die gleichen Leute dabei wie hier.
Sieht ganz gut aus.
@Admin+Mods
schon mal überlegt, sowas zusmmenzufassen ?
LG
spiegel |
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Tara Topuser


Anmeldungsdatum: 11.04.2009 Beiträge: 3258

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Verfasst am: 24 Okt 2009 13:54 Titel: |
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| spiegel hat folgendes geschrieben: | Danke Johanna,
sind ja (teilweise) die gleichen Leute dabei wie hier.
Sieht ganz gut aus.
@Admin+Mods
schon mal überlegt, sowas zusmmenzufassen ?
LG
spiegel |
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Tara Topuser


Anmeldungsdatum: 11.04.2009 Beiträge: 3258

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Verfasst am: 24 Okt 2009 13:54 Titel: |
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....sorry, ich konnt nicht anders  |
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Tara Topuser


Anmeldungsdatum: 11.04.2009 Beiträge: 3258

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Verfasst am: 24 Okt 2009 13:59 Titel: |
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[quote="Tara"] | spiegel hat folgendes geschrieben: | Danke Johanna,
sind ja (teilweise) die gleichen Leute dabei wie hier.
Sieht ganz gut aus.
@Admin+Mods
schon mal überlegt, sowas zusmmenzufassen ?
LG
spiegel |
http://www.selbsthilfe-alkoholiker.de/topic,7500,-oha.html |
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spiegel Gast
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Verfasst am: 24 Okt 2009 14:15 Titel: |
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Hallo Tara,
der alte Mann ist mal wieder komplett mit der Kiste überfordert.
Hab deinen Link angeklickt, und nur gesehen, dass sich wer zofft.
Aber sonst - NIX verstanden.
Sind die beiden Forums "Verbündete gegen den Alk" ?
Sind sie sich spinnefeind ?
Hat eines vom anderen was geklaut ? Und wenn ja, was ?
Wieso sind gleiche Leute in beiden Foren, teilw. als Mods ?
Völlig ratlos
spiegel |
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Tara Topuser


Anmeldungsdatum: 11.04.2009 Beiträge: 3258

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Verfasst am: 24 Okt 2009 14:29 Titel: |
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Ich weiss auch nicht mehr, wie du.
Ich wollte dir nur deine Frage, ob man die beiden Foren nicht zusammenlegen könnte, beantworten.
Liebe Grüsse,
Tara |
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salomox3 Administrator


Anmeldungsdatum: 21.12.2008 Beiträge: 1810

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Verfasst am: 24 Okt 2009 17:33 Titel: |
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| Zitat: | Hab deinen Link angeklickt, und nur gesehen, dass sich wer zofft.
Aber sonst - NIX verstanden. |
Ist doch nicht so schlimm Spiegel ist ja auch schon eine Weile her.
| Zitat: | | Sind die beiden Forums "Verbündete gegen den Alk" ? |
Davon gehe ich doch einmal aus.
| Zitat: | | Sind sie sich spinnefeind ? |
Wohl nicht denn eigentlich gehören sie zusammen, das eine entstand aus dem anderen. Man könnte also sagen hier ist die Mutter dort ihre Tochter.
| Zitat: | | Hat eines vom anderen was geklaut ? Und wenn ja, was ? |
Geklaut sicherlich nicht, viele Benutzer sind mit ins neue Forum gezogen schreiben aber auch in diesem Forum. Ich denke das wird auch deine letzte Frage: | Zitat: | | Wieso sind gleiche Leute in beiden Foren, teilw. als Mods ? |
beantworten.
LG, Klaus |
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spiegel Gast
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Verfasst am: 24 Okt 2009 17:37 Titel: |
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| Ja Klaus, danke. |
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