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Die Klinik für die zweite Chance

 
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Christa
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Anmeldedatum: 29.04.2006 09:04
Beiträge: 6973

BeitragVerfasst am: Di 11.05.2010 05:40    Titel: Die Klinik für die zweite Chance Antworten mit Zitat

100 Ex-Patienten in Schönbirken

Susanna hat es fast geschafft. Ihre Therapie im Haus Schönbirken neigt sich dem Ende zu. Die 22-Jährige aus der Gegend von Königs-Wusterhausen ist Alkoholikerin. Mit 17 Jahren war sie dem Alkohol so verfallen, dass sie die Lehre schmiss, ihre damalige Beziehung kaputtging und ihr Leben total aus dem Ruder lief. Über eine Selbsthilfegruppe fand sie den Weg, um trocken zu werden. Zwölf Wochen hat sie in Schönbirken verbracht, jetzt will noch einmal eine Ausbildung beginnen.

Rund 100 ehemalige Patienten waren am Sonnabend zu einem Ehemaligentreffen nach Schönbirken gekommen, sie wurden von den 32 aktuellen Bewohnern wie Susanna und Leiter Klaus Hansen begrüßt. Einige der einstigen Patienten hatten ihre Ehepartner, Freunde und Kinder mitgebracht; es war voll auf dem Grundstück.

Haus Schönbirken ist eine Fachklinik für Suchtkranke und gehört zum Tannenhof Berlin-Brandenburg. Etwa 160 Patienten hat sie jedes Jahr. Die meisten machen dort einen Alkoholentzug. 15 Mitarbeiter betreuen sie bei den Therapiestunden, Sport und künstlerischen Angeboten. Die meisten kommen freiwillig, bei manchen haben Ehepartner oder Arbeitgeber Druck ausgeübt. Etwa ein Drittel schafft den dauerhaften Ausstieg aus dem Teufelskreis des Trinkens. Nur eine Voraussetzung gibt es in Schönbirken: „Wenn sie zu uns kommen, sollten die Patienten schon vom Alkohol weg und entgiftet sein“, erklärt Hansen.

Auch Daniel war zwölf Wochen in Schönbirken. Der gelernte Maurer gibt zu, dass eine exzessive Alkoholkarriere sein bisheriges Leben bestimmte. „Auf dem Bau wurde meist getrunken“, erzählt der 32-Jährige. „Sechs Bier am Tag waren keine Seltenheit.“ Später kamen dazu noch Drogen und die Trennung von den Eltern. Einen Schnitt gab es erst nach einer Zwangsräumung der Wohnung. „Ich begab mich in eine Betreuung und mir wurde geholfen“, sagt der Patient. Er berichtet, dass er übernächste Woche entlassen wird und wie Susanna ein neues Leben beginnen möchte. „Mit 32 wird es Zeit, dass ich endlich eine Familie gründe“, zeigt er sich zuversichtlich.

Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11795000/61299/Ex-Patienten-in-Schoenbirken-Die-Klinik-fuer-die.html
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