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Wege aus dem Teufelskreis - wo gibt es Hilfe?

 
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Christa
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Anmeldedatum: 29.04.2006 09:04
Beiträge: 6973

BeitragVerfasst am: Di 03.04.2007 19:29    Titel: Wege aus dem Teufelskreis - wo gibt es Hilfe? Antworten mit Zitat

Die Entwicklung einer Suchterkrankung - also vom Alkoholmußbrauch bis zur Alkoholabhängigkeit - zieht sich über eine recht lange Zeit hin.
Die Suchterkrankung ist eine Krankheit, die den menschen in all seinen Dimensionen beeinträchtigt (Körper,Geist und Seele). Eine komplexe und tiefgreifende Erkrankung ist auch nicht "von heute auf morgen" zu heilen bzw. zum Stillstand zu bringen. Wenn Sie sich also entscheiden, für sich selbst oder einem Angehörigen Rat und Hilfe zu suchen, richten Sie sich bitte darauf ein, daß der Weg zur Heilung sich ebenso über einen längeren Zeitraum erstrecken wird. Als Faustregel kann man sich merken: Ist ein Betroffener bereit, Hilfe in Anspruch zu nehmen und geht die ersten Schritte, so wird es eine Weile (vielleicht bis zu zwei Jahren) dauern, bis eine relativ stabile Abstinenz erreicht wird, bis alle Lebenskräfte wiedergewonnen sind. Im Vergleich zur meist langjährigen Vorgeschichte, ist das eine relativ kurze Zeit. Hilfen für Suchtkranke werden von einem Beratungs- und Behandlungsverbund angeboten. Hierzu zählen unterschiedliche ambulante und stationäre Einrichtungen, in denen Berater/innen und Theraupeut/innen aus unterschiedlichen Berufsgruppen tätig sind. Die Hilfeangebote und Maßnahmen greifen phasengerecht ineinander und arbeiten nahtlos zusamen. Die Angebote der Suchtkrankenhilfe orientieren sich an einem ganzheitlichen Menschenbild und wollen die Gesundheit der Abhängigen in körperlicher,seelischer, geistiger und sozialer Hinsicht wieder herstellen oder fördern. Die Behandlungsdauer richtet sich nach Schwere der Erkankung und den daraus folgenden seelischen, körperlichen und sozialen Belastungen.

Die Selbsthilfegruppe wirkt als Anlaufstelle für Angehörige und Betroffene, da Barrieren für den Suchtkranken und sein soziales Umfeld niedriger erscheinen als bei den offiziellen Stellen. Darüber hinaus sind viele Selbsthilfegruppen auch abends und am Wochenende ansprechbar. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe ist kostenlos.
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Christa
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Anmeldedatum: 29.04.2006 09:04
Beiträge: 6973

BeitragVerfasst am: Sa 29.01.2011 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

Thema hochschieb zwinkern: zwinkern:
_________________
Ich wünsche, was mein Herz laut spricht:
Sei glücklich und verzage nicht!
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Desteny
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Anmeldedatum: 16.11.2009 16:11
Beiträge: 13005
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BeitragVerfasst am: Sa 29.01.2011 16:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Christa,

Zitat:
Ist ein Betroffener bereit, Hilfe in Anspruch zu nehmen und geht die ersten Schritte, so wird es eine Weile (vielleicht bis zu zwei Jahren) dauern, bis eine relativ stabile Abstinenz erreicht wird, bis alle Lebenskräfte wiedergewonnen sind. Im Vergleich zur meist langjährigen Vorgeschichte, ist das eine relativ kurze Zeit


Das kann ich so auch von mir bestätigen bisher . Ich bin ja jetzt seit über einem Jahr trocken und auch zufrieden aber ich muß immer wieder auch feststellen das ich mich zwar stabil fühle , es trotzdem Situationen gibt wo ich tief in mich gehen muß um mich und meine Gedankengänge zu überprüfen. Wo ich zwar nicht ins wankeln gerate aber voraus schaue wie sich die jeweilige Situation für mich entwickeln könnte.
Ich meine jetzt um nicht eventuell nachlässig mit mir zu werden . Was so in ein paar Jahren Absinenz ist weiß ich jetzt noch nicht ob man da vieles einfach normaler sehen kann ohne immer wieder in sich gehen zu müssen . Wobei ich allerdings auch sagen muß das gerade dieses in sich rein horchen mir sehr gut tut um zu sehen ob auch wirklich alles richtig läuft für mich . Quasi ob meine Grundbausteine auch noch richtig fest verankert sind ohne Risse bekommen zu haben .

Liebe Grüße
Petra
_________________
Liebe Grüße
Desteny

*Meine innere Zufriedenheit ist eine Heimkehr zu mir Selbst*
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