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Maikaefer
Moderatorin
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Anmeldedatum: 09.06.2010 14:06
Beiträge: 10505

BeitragVerfasst am: Sa 21.03.2020 18:47    Titel: Meine Selbsthilfegruppen und Ich Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

kurz zu mir:
Vor knapp 10 Jahren fand ich den Weg hierher.
Ich war am verzweifeln.... der Alkohol hatte mich so sehr in seinem Bann.
Ich wollte davon loskommen und fand den Ausgang nicht.

Dann fand ich den Weg hierher und ein neuer Weg begann.
Ich konnte mich kostenlos und anonym austauschen, meine Zweifel und Gedanken loswerden und bekam Rückmeldungen.
Ich war nicht mehr alleine.

Inzwischen habe ich auch eine feste, reale Selbsthilfegruppe.
Aber momentan können wir uns real nicht treffen aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie.
Wohin dann mit meinen Gedanken und Sorgen?
Ich weiß wohin - ich bin hier im Forum.

Kommt hierher und teilt mit uns.
Wir müssen keine Pause einlegen.
Du bist hier und jederzeit herzlich Willkommen.

LG
Maikäfer
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Hummelbummel
Topuser
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Anmeldedatum: 05.09.2015 20:09
Beiträge: 395
Wohnort: IN MIR

BeitragVerfasst am: Mo 13.04.2020 17:47    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Maikaefer,

Auch ich zuerst in einem Forum gelandet. welches es leider nicht mehr gibt, - dadurch aber hier gestrandet bin ...

Später kam dann eine reale SHG zu, - die mich hart ran genommen hat, wo ich auch trocken wurde ... irgendwann kam ich dort nicht weiter, und suchte und fand nach 2 weiteren Jahren eine neue und jetzige SHG. Wobei ich auch noch zu Leuten aus 1. SHG kontakt habe.

In 2. SHG hat sich das Feld auf Drogen und andere Süchte erweitert, sowie sich damit zusammen hängend mit Depressionen als Thema und Aufgabe gesetzt. Tja, natürlich treffen wir uns Situationsbedingt nicht mehr, - wo unser Gl. ziemlich schnell die Kommunikation über Video Chat aufbauen konnte. Das klappt super, - und ich habe gemerkt, in den 1 1/2 Wochen ohne SHG, - wie wichtig mir die SHG ist, und wie ungewohnt es ist digital eine SHG als Video Chat oder Konferenz zu führen, - werde nun damit immer besser und sicherer, - was mir natürlich beruflich auch von nutzen ist ... denn der Unterschied sich persönlich oder per Video zu unterhalten ist schon ein großer Unterschied!

OK. wie geht es mir in jetziger Situation ...
Ich wollte erst bei Coma antworten, - wo es mir etwas unpassend erschien, in Ihren Beitrag zu schreiben ...

Die Situation ... ist wie ein nicht endender Alptraum ... kurz beschrieben und meine Gedanken ... da geht im Moment etwas kaputt, - damit es wieder NEU aufgebaut werden kann ... doch die Momente sind länger und reihen sich aneinander an! Immer neue Nachrichten und Situation schlagen auf mich ein und beeinflussen mein Tun und Handeln ... und ich muss noch mehr funktionieren als vorher ...
Ok ich werde auch achtsamer, - doch im nächsten Moment kapituliere ich vor mir, ... ich konnte nicht in Urlaub fahren, einen Urlaub den ich kurzfristig gebucht habe, und nach 14 Tagen nicht mehr hin konnte wg. C. innerhalb Deutschland. Urlaub war bezahlt, - habe aber Geld anstandslos zurückbekommen ... Doch nächster Urlaub ist gebucht ... doch was wird daraus?
Nach meinem 14 tägigen Urlaub zu Hause, - dann erster Arbeitstag, - öffentliche Verkehrsmittel, leer ... am Flughafen vorbei, wo keine Flugzeuge mehr waren ... - und auf hin und rückfahrt mind. ein Besoffener im Bus, oder welche mit billigen Gummihandschuhen oder Mundschutz,
- ein Husten, - und ich bin angesprungen, ... "hat er ...?" ... immer schön Abstand halten ... Auf der Arbeit, - ich arbeite im größeren LM-Konzern,
habe mein Einzelbüro ... taucht das Thema Homeoffice auf, - auf einmal sind nur noch wenn überhaupt 50% der Kollegen da, - auch ich habe meine Homeoffice Tag, - allso Laptop anschmeißen und los geht es...
Erste Konferenz hat mich glatt geschafft ... - Und dann erst die unfreundlichen Kundengespräche, - die auch nicht wissen wie es weiter geht ... Vertragskündigungen, Zahlungsunfähigkeit ...
Mein Sohn Erzieher in Kita, - darf noch einmal die Woche arbeiten ... Notdienst ... meine Frau in der Altenpflege...

... was passiert wenn dort ein C`ler ist ... Karantäne ....

etc. etc....

Ja, - das ist auch eine riesige Angst, - und der Sinn, - wie ich meinen letzten Arbeitstag vor dem Urlaub hatte, wurde mir noch ein Schreiben in die Hand gedrückt, - damit ich weiter arbeiten darf, weil wir als Grundversorger gelten ...

Ich finde das schon alles Hammerhart, - eine Kollegin hat die Tage eine Krebs-OP, wo auch C-Patienten sind ... - und so kreisen die Gedanken,
- wie das alles weiter geht ...

So Leute nun habe ich mich ein wenig ausgekot..., -
bleibt alle Gesund!!!
_________________
Gruß Hummbelbummel oder ganz einfach HB!
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Ceres
Administrator
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Anmeldedatum: 23.06.2009 05:06
Beiträge: 8673

BeitragVerfasst am: So 03.05.2020 16:27    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Süchtiger fällt in ein tiefes Loch und kommt nicht mehr heraus.
Ein Geschäftsmann kommt vorbei und der Süchtige ruft um Hilfe. Der Geschäftsmann gibt im Geld und sagt ihm, er solle sich eine Leiter kaufen. Aber der Süchtige kann sich keine Leiter kaufen in dem Loch, in dem er sitzt.
Ein Arzt kommt vorbei und der Süchtige sagt: „Hilf mir! Ich komme hier nicht raus.“ Der Arzt gibt ihm Tabletten und sagt: „Nimm die, sie nehmen den Schmerz.“ Der Süchtige bedankt sich, aber als die Tabletten leer sind ist er immer noch in diesem Loch.
Ein erfolgreicher Psychologe kommt vorbei und hört den Süchtigen um Hilfe rufen. Er hält an und fragt: „Wie bist du hier hinein gekommen? Bist du hier geboren? Haben dich deine Eltern hier hinein gestoßen? Erzähl mir über dich, es wird dein Gefühl der Einsamkeit lindern.“ So erzählt der Süchtige über eine Stunde, dann muss der Psychologe gehen, aber er sagt, er würde nächste Woche wiederkommen. Der Süchtige dankt ihm, aber er ist immer noch in diesem Loch.
Ein Priester kommt vorbei, er gibt dem Süchtigen eine Bibel und sagt er würde für ihn beten. Der Priester kniet nieder, betet für den Süchtigen und geht weiter. Der Süchtige war sehr dankbar, er las die Bibel, aber er steckte immer noch in diesem Loch.
Dann kommt ein abstinenter Suchtkranker vorbei. Der Süchtige ruft wieder: „Bitte hilf mir! Ich stecke in diesem Loch fest.“
Der abstinente Süchtige hält an und springt zu ihm hinunter. Da erschrickt der Süchtige: „Was tust du? Jetzt stecken wir beide hier in diesem Loch.“
Aber der Ehemalige sagt: „Beruhige dich, es ist okay. Ich war früher auch hier und ich weiß wie man raus kommt.“
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Coma
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Beiträge: 552
Wohnort: Schwabenland

BeitragVerfasst am: So 03.05.2020 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Finde ich richtig gut,Danke Ceres.

LG Coma
_________________
Wenn der Mensch sich etwas vornimmt, so ist eben mehr möglich, als man glaubt.
(Pestalozzi)
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heide
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Anmeldedatum: 28.09.2007 22:09
Beiträge: 7496
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: Di 05.05.2020 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, - eine gute Geschichte.

Danke dir dafür Ceres.


Die Menschen da abholen, wo sie gerade sind,- eigentlich so einfach, wenn es oft nicht so schwierig wäre, sich auf ihre Ebene zu begeben.

Die Geschichte regt zum Nachdenken an.

Lb. Gruss
Heide
_________________
Es ist schön zu leben,
weil Leben anfangen ist,
immer, in jedem Augenblick.
-Cesare Pavese-
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